Töpferei am Hafen

Wir fertigen Keramik in den Grundtönen gebrochen weiß und blau.
Unserem Standort entsprechend sind die Dekore vorwiegend maritim, das heißt wir malen Schiffe und Fische, streng geometrisch oder verspielt. Für unsere Motivfindung gucken wir aus dem Fenster oder wir holen uns Anregungen in der traditonelen Engobenmalerei

Die Keramik wird bei einer Temperatur von 1200°C gebrannd.
Dies führt zu guter Widerstandsfähigkeit der Keramik.
Die Stücke werden auf der Töpferscheibe frei gedreht.
Dekoriert wird mit Engobe, also mit einer mit Metalloxiden eingefärbten Tonschlämme.
Die Keramik wird zweimal gebrannt.
Als erstes erfolgt der Schrühbrand, um aus dem getrockneten Ton einen keramischen Scherben herzustellen. Dann werden die Stücke glasiert und ein zweites Mal dem Feuer im Ofen ausgesetzt, diesmal bei 1200°C.
Dies geschieht in einem, mit Erdgas betriebenen Ofen. Aus Rücksicht auf die unergründ-liche Statik des Hafengebäudes, mußten wir den Brennofen in einer Stahlkonstruktion auf-hängen. Mit ca. 2 Tonnen ist der Ofen doch bedeutend schwerer, als tanzende Sassnitzer Fischer auf gleicher Grundfläche.

Neben diesem Geschirr fertigen wir Gartenkeramik und Baukeramik. In diesem Bereich stellen wir Kleinplastiken, Brunnenfiguren, und Dachreiter her. Wir gestalten Kachel- und Fliesenwände.
Gefertigt wird ebenso nach individuellen Auftrag.

Damit die Keramik auch den jeweiligen Anforderungen entspricht, brennen wir im Produktionsbereich "Garten & Brunnen" oft höher und stellen Steinzeug her bei einer Brenntemperatur von ca. 1300°C.
Während dieses Brandes wird dem Ofen Sauerstoff entzogen, so daß die Gasflamme sich den Sauerstoff aus den Oxiden des Scherbens und der Glasur holen muß. Dabei kommt es zu den, für das Steinzeug typischen Glasurfärbungen.